Die US-Luftwaffe hat die Einheit für nationale Sicherheit von Salesforce (CRM), Missionforce, ausgewählt, um ihre 13,5 Mrd. USD teure Fahrzeugflotte zu modernisieren, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.
Das 441. Vehicle Support Chain Operations Squadron, bekannt als VSCOS, wird die Plattform nutzen, um mehr als 84.000 Fahrzeuge zu verwalten, die sich auf nahezu 389 Standorte weltweit verteilen.
Die CRM-Aktie notierte im vorbörslichen Handel am Mittwoch leicht niedriger.
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VSCOS ist dafür verantwortlich, die globale Fahrzeugflotte der Luftwaffe einsatzbereit zu halten. Im Rahmen dieser Umstellung setzte das Geschwader eine Suite von IL5-zugelassenen Anwendungen ein, die auf Salesforce Government Cloud Plus Defense basieren.
Das Ziel ist klar: Ausfallzeiten reduzieren, die Logistik optimieren und sicherstellen, dass die Fahrzeuge bei Bedarf einsatzbereit sind.
Kendall Collins, CEO von Missionforce und Government Cloud bei Salesforce, nannte dies ein starkes Beispiel dafür, was ein fokussiertes Team mit der Plattform erreichen kann.
Collins fügte hinzu, dass die Einführung „eine verbesserte Übersicht für Kommandeure, reduzierte Service-Ausfallzeiten und die Gewährleistung, dass Fahrzeuge bei Einsatzbefehl fahrbereit sind“ gebracht habe.
Vor dem Wechsel waren die Logistikoperationen über verschiedene Systeme fragmentiert. Die Migration zu Salesforce hat nun eine einheitliche Datenbasis im gesamten Geschwader etabliert.
Missionforce National Security ist das maßgeschneiderte Angebot von Salesforce für Kunden aus dem Verteidigungs- und nationalen Sicherheitsbereich. Es läuft auf Salesforce Government Cloud Plus Defense, das die IL5-Sicherheitsanforderungen für sensible Regierungsdaten erfüllt.
Die Anwendungssuite wurde speziell für missionskritische Operationen entwickelt und nicht von kommerziellen Tools adaptiert.
Die 441. VSCOS der Luftwaffe verwaltet alles von der routinemäßigen Planung der Fahrzeugwartung bis zur Sicherstellung der globalen Einsatzbereitschaft an allen Standorten. Eine solche Größenordnung – 84.000 Fahrzeuge, 389 Standorte – erfordert ein System, das viele bewegliche Teile bewältigen kann, ohne dabei Fehler zu machen.
Einer der leiseren, aber wichtigen Aspekte dieses Deals: Die durch die Migration geschaffene einheitliche Datenbasis dient als Grundlage für zukünftige KI-Integrationen.
Salesforce machte keine Angaben dazu, wie diese KI-Tools aussehen könnten oder wann sie eingesetzt werden. Die Konsolidierung auf einer einzigen Plattform ist jedoch eine Voraussetzung für diesen nächsten Schritt.
Die 441. VSCOS hat nun alle ihre Fahrzeugdaten an einem Ort, was KI-gesteuerte Wartungsprognosen oder Logistikoptimierungen in Zukunft machbar macht.
Die Salesforce-Aktie handelte am Mittwoch im vorbörslichen Handel leicht niedriger, als die Bekanntgabe erfolgte.
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