Der Beitrag Gold Price Today: Why Is Gold Falling and How Low Can It Go This Week erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Die Goldpreise erlitten einen starken Einbruch und rutschten unter 4.350 $ ab, wobei über 1 Billion $ in nur wenigen Stunden vernichtet wurden. Noch überraschender ist, dass Gold und Silber zusammen in dieser kurzen Zeit fast 2 Billionen $ verloren haben, was Anleger auf den globalen Märkten erschüttert hat.
Warum stürzt Gold gerade jetzt ab, trotz anhaltender geopolitischer Spannungen?
Normalerweise steigt Gold während Krisen. Aber dieses Mal passiert das Gegenteil. Selbst bei der Eskalation des Iran-Konflikts steht Gold unter Druck.
Ein Hauptgrund sind steigende Anleiherenditen. Die US-Rendite für 10-jährige Anleihen ist auf etwa 4,40 % gestiegen und kletterte in den letzten Wochen stark. Höhere Renditen machen zinstragende Vermögenswerte attraktiver und verringern die Nachfrage nach Gold.
Gleichzeitig schwinden die Erwartungen an Zinssenkungen durch die Federal Reserve. Da Inflationsrisiken aufgrund steigender Energiepreise weiterhin bestehen, erwarten die Märkte nun eine straffere Geldpolitik über einen längeren Zeitraum.
Ein weiterer Faktor hinter dem Absturz ist der Liquiditätsdruck. Als die Ölpreise zuvor anstiegen, benötigten Händler mehr Kapital zur Aufrechterhaltung ihrer Positionen. Dies zwang viele dazu, Gold schnell zu verkaufen, um Bargeld zu beschaffen.
Marktbeobachter beschreiben dies als „mechanischen Verkauf" und nicht als Panik. Gold, das hochliquide ist, ist oft der erste Vermögenswert, der unter solchem Stress verkauft wird.
Hinzu kommen Stop-Loss-Auslösungen und technische Zusammenbrüche, die den Fall beschleunigten und die Preise in kurzer Zeit nach unten drückten.
Laut The Kobeissi Letter passiert etwas Ungewöhnliches. Trotz Ölverlusten und positiv werdenden Aktien-Futures fiel Gold weiter.
Dies ist ungewöhnlich, da solche Bedingungen normalerweise die Goldpreise stützen. Die Divergenz deutet darauf hin, dass ein großer Akteur möglicherweise liquidiert wird, was plötzliche und starke Preisschwankungen verursacht.
Sie weisen auch auf „Taschen der Illiquidität" im Markt hin, was bedeutet, dass es auf bestimmten Niveaus weniger Käufer gibt, was die Volatilität erhöht und schnelle Preislücken verursacht.
Gold ist im vergangenen Monat bereits um über 14 % gefallen, mit Intraday-Tiefstständen nahe 4.350 $. Wenn der Druck anhält, ist kurzfristig ein weiterer Rückgang möglich.
Ein Analyst sagte, 4.304 $ sei ein wichtiges Unterstützungsniveau, das zuvor stark gehalten hat. Wenn Gold es schafft, darüber zu bleiben, besteht die Chance, dass die Preise mit etwas Aufwärtsdynamik steigen könnten.
Wenn es jedoch unter 4.304 $ fällt, werden die nächsten Abwärtsziele im Bereich von 4.270 $ bis 4.200 $ gesehen.
Die Aussichten bleiben gemischt. Während langfristige Prognosen großer Institutionen und Banken wie JP Morgan immer noch auf 6.000 $+ Niveaus hindeuten, bleiben die kurzfristigen Bedingungen aufgrund hoher Renditen und geringer Liquidität fragil.
Aus einer anderen Perspektive argumentiert Peter Schiff, dass der Ausverkauf irrational ist. Er glaubt, dass steigende Inflation Gold unterstützen sollte, da fallende Realzinsen typischerweise bullisch für das Metall sind. Er sagte auch, dass Zinssenkungen für Aktien wichtiger sind, was ihren relativ milden Rückgang überraschend macht.
Vorerst bleiben die Märkte angespannt. Ob sich Gold stabilisiert oder weiter fällt, hängt davon ab, wie sich Inflation, Zinssätze und Liquiditätsbedingungen in den kommenden Tagen entwickeln.
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Gold ist heute aufgrund höherer US-Anleiherenditen, reduzierter Erwartungen an Zinssenkungen und erzwungenem Verkauf durch Liquiditätsdruck auf den globalen Märkten gesunken.
Geopolitische Spannungen unterstützen normalerweise Gold, aber steigende Renditen und Liquiditätsstress überwiegen derzeit die Nachfrage und halten die Preise unter Druck.
Gold könnte sich erholen, wenn die Inflation steigt oder Zinssenkungen zurückkehren, aber die kurzfristige Richtung hängt von Anleiherenditen, Liquidität und den allgemeinen Marktbedingungen ab.


