Behörden aus Kanada, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich starteten eine gemeinsame Operation gegen Krypto-Wallet-Diebstähle. Operation Atlantic konzentriert sich auf Approval-Phishing-Systeme, die Nutzer dazu verleiten, Wallet-Zugang zu gewähren. Strafverfolgungsbehörden zielen darauf ab, Bedrohungen zu identifizieren, gestohlene Gelder zurückzugewinnen und weitere Verluste zu verhindern.
Die Ontario Securities Commission leitet gemeinsam mit der Ontario Provincial Police die kanadischen Bemühungen. Sie koordinieren sich mit dem U.S. Secret Service und der National Crime Agency des Vereinigten Königreichs, um internationale Betrügereien zu unterbinden. Operation Atlantic baut auf früheren Initiativen zur Bekämpfung großangelegter Krypto-Betrügereien auf.
Die Operation zielt speziell auf Betrugsmaschen ab, bei denen Kriminelle Nutzer dazu verleiten, bösartige Blockchain-Transaktionen zu genehmigen. Sobald Berechtigungen erteilt werden, werden Gelder übertragen und können nicht einfach zurückgewonnen werden. Behörden überwachen verdächtige Transaktionen und benachrichtigen potenzielle Opfer sofort.
Kanadas Ontario Securities Commission nutzt fortschrittliche Analysen, um kompromittierte Krypto-Wallets über mehrere Plattformen hinweg zu verfolgen. Sie arbeiten mit der Royal Canadian Mounted Police und lokalen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um illegale Transaktionen einzufrieren. Die Operation hilft Nutzern auch dabei, Wallet-Zugangsdaten zu sichern, um wiederholte Angriffe zu verhindern.
Project Atlas, eine Initiative aus dem Jahr 2024, identifizierte über 2.000 kompromittierte Wallets in 14 Ländern. Behörden froren 24 Millionen US-Dollar in gestohlener Kryptowährung ein und verhinderten 70 Millionen US-Dollar an potenziellem Betrug. Diese früheren Bemühungen prägten die multinationale Struktur von Operation Atlantic.
Die kanadischen Teams setzen auf Echtzeit-Risikoüberwachung und Koordination mit internationalen Partnern. Analysten verfolgen verdächtige Genehmigungen und greifen ein, bevor Gelder vollständig abgezogen werden. Strafverfolgungsbehörden nutzen Blockchain-Tracking, um Vermögenswerte wo immer möglich zurückzugewinnen.
Der U.S. Secret Service und das Staatsanwaltsbüro für den District of Columbia verfolgen Approval-Phishing-Systeme in Echtzeit. Sie teilen Informationen mit kanadischen und britischen Behörden, um laufende Angriffe sofort zu unterbinden. Ermittler konzentrieren sich darauf, kriminelle Netzwerke zu identifizieren und gestohlene Kryptowährungen zurückzugewinnen.
Im Vereinigten Königreich überwachen die National Crime Agency und die Financial Conduct Authority bösartige Krypto-Wallet-Aktivitäten. Sie setzen Durchsetzungsmaßnahmen um und geben Anleitungen zur Sicherung digitaler Vermögenswerte. Die Zusammenarbeit erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit gegen grenzüberschreitenden Betrug.
Operation Atlantic folgt auf wachsende globale Verluste durch Krypto-Betrug, die im Jahr 2025 14 Milliarden US-Dollar erreichten. Kriminelle nutzen zunehmend Social Engineering, KI-generierte Inhalte und Phishing-as-a-Service-Plattformen. Behörden betonen, dass Approval-Phishing-Betrug weltweit eine große Bedrohung für Krypto-Wallets bleibt.
Operation Atlantic stellt einen vereinten Ansatz von Kanada, den USA und dem Vereinigten Königreich zur Bekämpfung von Krypto-Wallet-Diebstählen dar. Durch die Kombination von Ermittlungsressourcen und Echtzeit-Risikoüberwachung zielen Strafverfolgungsbehörden darauf ab, Kriminelle abzuschrecken. Die Operation verdeutlicht auch das wachsende Ausmaß und die Raffinesse globaler Krypto-Betrugssysteme.
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