Krypto-Kommentator X Finance Bull hat ein neues Video vom Internationaler Währungsfonds (IWF) geteilt. Das Video erklärt Tokenisierung in einfachen Worten und hat die Aufmerksamkeit der XRP- und XLM-Communities auf sich gezogen. X Finance Bull verknüpfte das Video mit der Behauptung, dass XRP und Stellar bereits das tun, was der IWF beschreibt.
Das Video beginnt mit einer kurzen Geschichtsstunde. Geld entwickelte sich von Muscheln und Münzen zu digitalen Aufzeichnungen, und der IWF sagt, dass Tokenisierung der nächste Schritt ist. Der Moderator bezeichnet es als eine Möglichkeit, Geld in „etwas Programmierbares" zu verwandeln.
Die Begründung ist praktisch, nicht theoretisch. Der Kauf einer Aktie oder Anleihe erfordert heute mehrere Zwischenhändler. Clearinghäuser sitzen zwischen Käufern und Verkäufern und halten Zahlungen und Vermögenswerte zurück, bis beide Seiten liefern. Registerführer kümmern sich um Dividendenausschüttungen. Jeder Schritt kostet Zeit, und in der Finanzwelt hat Zeit ihren Preis.
Tokenisierung entfernt Schichten aus diesem Prozess. Programme können die Arbeit automatisieren, die Clearinghäuser und Registerführer derzeit übernehmen. Der IWF verweist auf Forschungsergebnisse, die reale Einsparungen durch diesen Wandel belegen, und bezeichnet das Versprechen der Tokenisierung als „in den Zahlen sichtbar".
Das Video stellt Tokenisierung nicht als risikolos dar. Automatisierter Handel verursacht bereits Flash-Crashs, und tokenisierte Märkte könnten ähnliche Marktvolatilität erleben, da Trades sofort ausgeführt werden. Gestapelte Programme fügen eine weitere Risikoebene hinzu. Wenn eines während einer Krise versagt, könnten auch andere, die darauf aufgebaut sind, versagen.
Fragmentierung ist das dritte Risiko. Neue tokenisierte Märkte werden ständig gestartet, und wenn ihre Systeme nicht miteinander kommunizieren können, könnten die Effizienzgewinne verschwinden. Der IWF deutet an, dass dies politische Eingriffe erfordern könnte, und weist darauf hin, dass Regierungen historisch gesehen eine aktive Rolle übernommen haben, wenn sich Geld weiterentwickelt.
Der Beitrag von X Finance Bull verbindet diese IWF-Kernaussagen direkt mit XRP und Stellar. Beide Netzwerke wurden rund um schnelle Abwicklung und reduzierte Abhängigkeit von Zwischenhändlern aufgebaut – dieselben Merkmale, die der IWF als Vorteile der Tokenisierung beschreibt.
Das XRP Ledger wickelt Transaktionen in Sekunden ab, zu einem Bruchteil eines Cents pro Transaktion. Stellar läuft nach einem ähnlichen Modell und ist für grenzüberschreitende Zahlungen und die Ausgabe von Vermögenswerten ohne traditionelle Bankinfrastruktur konzipiert.
Beide zeigen bereits ihren Nutzen beim DTCC, der Stellar als erste öffentliche Blockchain für seine tokenisierte Wertpapierplattform ausgewählt hat und die Beteiligung von Ripple an der Arbeitsgruppe bestätigt hat, die diesen Rollout gestaltet.
Ob XRP oder Stellar zur Infrastruktur wird, auf die sich Regulatoren und Institutionen einigen, bleibt abzuwarten. Aber die Überschneidung zwischen der Beschreibung tokenisierter Märkte durch den IWF und dem Design dieser beiden Netzwerke ist schwer zu ignorieren.
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