Die XRP-Community verfolgt aufmerksam die Aussagen des ehemaligen Ripple-CTO David Schwartz, nachdem Validator Vet (@Vet_X0) ein Video geteilt hatte, in dem er Ripples langfristige Strategie erläuterte. Schwartz skizzierte eine klare Abfolge: zuerst institutionelle Infrastruktur aufbauen, dann folgt der Einzelhandel.
„Die Art, wie ich Ripples Strategie sehe, ist: Unternehmen heute, um den Weg für den Einzelhandel morgen zu ebnen", sagte Schwartz. Er zog das Internet als Referenzpunkt heran und stellte fest, dass Regierungen, Militärbehörden und große Konzerne die ersten Nutzer waren, und dass dieses Fundament später die massenhafte öffentliche Nutzung ermöglichte.
Schwartz äußerte sich direkt dazu, wo XRP und das breitere DeFi-Ökosystem derzeit stehen. Er räumte ein, dass Ripple dem durchschnittlichen Amerikaner im Krypto-Bereich heute wenig zu bieten hat. Er nannte die Stagnation von DeFi als Beweis und wies darauf hin, dass es seit etwa zwei Jahren bei rund 150 Millionen Dollar verharrt.
Er argumentiert, dass die Massenadoption zunächst die entsprechende Infrastruktur erfordert. Das bedeutet Zahlungen, Girokonten, Kredite, Aktien und Staatsanleihen. „Es ist die Unternehmensadoption, die dafür den Weg ebnen wird", sagte er. Ripple arbeitet auf diese Produkte hin, braucht sie aber seiner Ansicht nach noch nicht.
Vet teilte das Video mit seinem eigenen Kommentar zum XRP DEX als Konvergenzpunkt zwischen Ripples institutionellen Bemühungen und Einzelhandels-Entwicklern. Er beschrieb den DEX als öffentliche Plattform, auf der beide Seiten aufeinandertreffen, und argumentierte, dass risikoarmes DeFi dies erst möglich mache.
Nicht alle in der Community teilten den Optimismus rund um Ripples Akquisitionen. William Carpenter widersprach und erklärte, dass Ripples Übernahme von GTreasury, das letztes Jahr 13 Billionen Dollar bei null On-Chain-Aktivität bewegte, den Preis eigentlich steigern sollte, es aber nicht tut.
Vet hinterfragte die Annahme, dass eine einzelne Akquisition den XRP-Preis antreiben könnte, bezeichnete XRP als „ein neutrales, dezentralisiertes Gut" und forderte Carpenter auf, seine These auszuarbeiten, anstatt sich auf Social-Media-Erwartungen zu stützen.
Schwartz' Kommentare zeigen eine bewusste Abfolge, nach der Ripple seit einiger Zeit vorgeht. Institutionelle Adoption baut die Schienen, und die Nutzung durch den Einzelhandel füllt sie später. Der XRP DEX steht im Mittelpunkt dieser Vision als Schicht, auf der beide interagieren können.
Die Community-Debatte zeigt, dass Geduld nicht universell ist. Einige Inhaber wollen jetzt Kursbewegungen sehen, aber viele haben Investoren geraten, geduldig zu sein und XRP im globalen Finanzsystem wachsen zu lassen. Schwartz' Position ist, dass die heute aufgebaute Infrastruktur das ist, was eine nachhaltige Massenadoption überhaupt erst möglich macht.
Der Beitrag XRP Army Reacts As David Schwartz Shares View On Ripple's Strategy erschien zuerst auf Times Tabloid.


