Die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC hat für Mai ein Roundtable zum CLARITY Act angesetzt, bei dem SEC- und CFTC-Beamte gemeinsam mit Vertretern der Kryptoindustrie über die Zuständigkeit für die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte debattieren werden – einer der letzten regulatorischen Schritte vor dem erwarteten Markup des Bankenausschusses des Senats in der Woche des 11. Mai.
Das SEC-Roundtable folgt auf die gemeinsame Taxonomie der Behörde mit der CFTC vom 17. März, in der 16 digitale Vermögenswerte als Rohstoffe eingestuft und der Rahmen bereitgestellt wurde, den der CLARITY Act in dauerhaftes Bundesrecht umwandeln würde. CoinGape berichtete, dass die SEC plant, das Roundtable im Mai 2026 abzuhalten, während der Bankenausschuss des Senats gleichzeitig ein Markup in der Woche des 11. Mai anstrebt – die erste legislative Maßnahme zu dem Gesetzentwurf seit der Rückkehr des Senats aus der Pause. Wie crypto.news berichtete, wurde die April-Markup-Frist verpasst, weil die Warsh-Bestätigung den Kalender des Bankenausschusses in Anspruch nahm und das verbleibende Zeitfenster auf acht Arbeitstage vor der Memorial-Day-Pause am 21. Mai verkürzte.
Wie crypto.news dokumentierte, warnte Senatorin Lummis auf der Bitcoin 2026 Conference, dass die aktuelle politische Konstellation, die den CLARITY Act ermöglicht, selten und fragil ist und dass ein Scheitern vor dem 21. Mai die nächste Gelegenheit auf 2030 verschiebt. Diese Rahmung macht das SEC-Roundtable nicht nur zu einer informativen Übung, sondern zu einem öffentlichen Signal des Regulators, dass er bereit ist, die Gesetzgebung umzusetzen – eine der Bedingungen, die die Senatsrepublikaner für das Vorankommen nennen. Senator Scott sagte bei Fox Business, dass er nun Tillis und weitere Republikaner an Bord hat und 13 von 13 republikanische Stimmen anstrebt, wobei Senator Kennedy weiterhin ein Ausreißer bleibt. Wie crypto.news verfolgte, fügte Tillis am 01.05. eine neue Hürde hinzu, indem er sagte, dass die Gesetzgeber die Bedenken der Strafverfolgungsbehörden hinsichtlich der DeFi-Entwicklerhaftungsbestimmung ansprechen müssen, bevor ein Markup fortgesetzt werden kann – eine Komplikation, die erst in dieser Woche öffentlich bekannt wurde.


