US-Senatoren haben Bedenken hinsichtlich eines gemeldeten Kredits geäußert, der ein Kryptounternehmen und den Familientrust eines Kabinettsmitglieds betrifft. Sie richteten formelle Anfragen sowohl an das Unternehmen als auch an den Handelsminister. Die Anfrage zielt darauf ab, mögliche Interessenkonflikte im Zusammenhang mit finanziellen Transaktionen zu klären.
Elizabeth Warren und Ron Wyden schickten einen Brief an Howard Lutnick und Paolo Ardoino. Sie hinterfragten einen gemeldeten Kredit, den Tether einem mit Lutnicks Kindern verbundenen Familientrust gewährt haben soll. Sie fragten, ob der Kredit eine unzulässige Einflussnahme begründete.

Sie verwiesen auf Lutnicks frühere Führungsrolle bei Cantor Fitzgerald. Sie stellten fest, dass seine Söhne das Unternehmen nach seiner Ernennung im Februar 2025 nun leiten. Sie fügten hinzu, dass das Unternehmen seit 2021 eng mit Tether zusammenarbeitet.
Berichten zufolge lieh sich ein Trust Mittel von Tether. Dies geschah ungefähr zu dem Zeitpunkt, als Lutnick seinen Eigentumsanteil auf Familientrusts übertrug. Die Gesetzgeber sagten, der Zeitpunkt werfe weitere Fragen auf.
Sie wiesen auf bundesstaatliche Ethikregeln hin, die eine Veräußerung von Vermögenswerten vorschreiben. Sie argumentierten, dass die Benennung von Kindern als Begünstigte die Schutzmaßnahmen schwächen könnte. Sie sagten, solche Regelungen könnten dennoch indirekte Vorteile ermöglichen.
Die Senatoren zitierten auch das im vergangenen Jahr verabschiedete GENIUS-Stablecoin-Gesetz. Sie sagten, Tether habe vor seiner Genehmigung für das Gesetz lobbyiert. Sie fragten, ob das Unternehmen eine bevorzugte Behandlung erhalten habe.
Sie erklärten: „Die Enge dieser Beziehung macht Berichte über einen Kredit noch beunruhigender." Sie appellierten zur Vorsicht, während der Kongress Vorschläge zur Krypto-Marktstruktur prüft. Sie betonten die Notwendigkeit klarer Schutzmaßnahmen.
Die Gesetzgeber äußerten auch Bedenken hinsichtlich des regulatorischen Vorgehens von Tether. Im Jahr 2021 einigte sich die Commodity Futures Trading Commission mit dem Unternehmen auf einen Vergleich. Die Behörden sagten, das Unternehmen habe falsche Angaben über seine Reserven gemacht.
Sie zitierten auch einen Bericht des Wall Street Journal aus dem Jahr 2024. Der Bericht besagte, dass das Justizministerium Sanktionen gegen Tether in Betracht gezogen habe. Beamte untersuchten den angeblichen Einsatz des Stablecoins durch illegale Gruppen.
Tether hat in öffentlichen Stellungnahmen auf Kritik reagiert. Das Unternehmen erklärte, es arbeite mit den Behörden zusammen, um illegale Aktivitäten zu verfolgen. Es sagte auch, es helfe dabei, mit Verbrechen in Verbindung stehendes USDT zu beschlagnahmen.
Die Gesetzgeber zitierten Bedenken über den Missbrauch digitaler Vermögenswerte. Sie schrieben, Tether werde als „Traumwährung" für Geldwäsche angesehen. Sie fügten hinzu, dass die Ermittlungen noch bis 2024 andauerten.
Der Brief fordert von beiden Parteien detaillierte Antworten. Er sucht Klarheit über den Kreditbetrag und die Konditionen. Er fordert auch Kommunikationsaufzeichnungen im Zusammenhang mit der Transaktion an.
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