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EUR/USD kämpft, da die Risikoaversion nach dem Scheitern der US-Iran-Gespräche steigt

2026/04/13 07:29
4 Min. Lesezeit
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EUR/USD schwächt sich aufgrund der Risikoaversion ab, die auf das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und dem Iran zurückzuführen sein könnte. Das Paar wird während der asiatischen Handelszeiten um 1,1670 gehandelt, nachdem es am Montag mit einer Kurslücke nach unten eröffnet hat.

US-Vizepräsident JD Vance sagte, Washington und Teheran hätten nach 21 Stunden Gesprächen in Islamabad keine Friedensvereinbarung erreichen können. Vance bemerkte auch, dass die Verhandlungen noch keine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung hervorgebracht hätten, und betonte die Notwendigkeit fester Zusicherungen, dass der Iran keine Atomwaffen anstreben werde.

In der Zwischenzeit erklärte US-Präsident Donald Trump, die USA würden beginnen, alle Schiffe zu "blockieren", die die Straße von Hormus betreten oder verlassen. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte mit, dass die Streitkräfte am Montag um 10:00 Uhr ET (14:00 Uhr GMT) damit beginnen werden, den gesamten Schiffsverkehr zu blockieren, der iranische Häfen anläuft oder verlässt.

Der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf sagte, trotz "konstruktiver Initiativen" sei es den USA nicht gelungen, das Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen, sodass die Entscheidung bei Washington liege. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) warnten, dass militärische Schiffe, die sich der Straße von Hormus nähern, den Waffenstillstand verletzen und eine entschiedene Reaktion hervorrufen würden.

Euro FAQs

Der Euro ist die Währung der 20 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Er ist die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt nach dem US-Dollar. Im Jahr 2022 machte er 31% aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen täglichen Umsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag.
EUR/USD ist das am häufigsten gehandelte Handelspaar der Welt und macht schätzungsweise 30% aller Transaktionen aus, gefolgt von EUR/JPY (4%), EUR/GBP (3%) und EUR/AUD (2%).

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Reservebank für die Eurozone. Die EZB legt Zinssätze fest und verwaltet die Geldpolitik.
Das Hauptmandat der EZB besteht darin, die Preisstabilität zu wahren, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Stimulierung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Erhöhung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze – oder die Erwartung höherer Zinssätze – werden in der Regel dem Euro zugutekommen und umgekehrt.
Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen bei Sitzungen, die achtmal im Jahr abgehalten werden. Die Entscheidungen werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern getroffen, darunter die Präsidentin der EZB, Christine Lagarde.

Die Inflationsdaten der Eurozone, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), sind eine wichtige ökonometrische Kennzahl für den Euro. Wenn die Inflation stärker als erwartet steigt, insbesondere wenn sie über dem 2%-Ziel der EZB liegt, verpflichtet sie die EZB, die Zinssätze zu erhöhen, um sie wieder unter Kontrolle zu bringen.
Relativ hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen Ländern kommen in der Regel dem Euro zugute, da sie die Region für globale Investoren attraktiver machen, um ihr Geld anzulegen.

Datenveröffentlichungen messen die Gesundheit der Wirtschaft und können sich auf den Euro auswirken. Indikatoren wie BIP, Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und Dienstleistungen, Beschäftigung und Verbraucherstimmungsumfragen können alle die Richtung der einheitlichen Währung beeinflussen.
Eine starke Wirtschaft ist gut für den Euro. Sie zieht nicht nur mehr ausländische Investitionen an, sondern kann auch die EZB dazu ermutigen, die Zinssätze zu erhöhen, was den Euro direkt stärken wird. Andernfalls wird der Euro wahrscheinlich fallen, wenn die Wirtschaftsdaten schwach sind.
Die Wirtschaftsdaten der vier größten Volkswirtschaften im Euroraum (Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) sind besonders bedeutsam, da sie 75% der Wirtschaft der Eurozone ausmachen.

Eine weitere wichtige Datenveröffentlichung für den Euro ist die Handelsbilanz. Dieser Indikator misst die Differenz zwischen dem, was ein Land mit seinen Exporten verdient, und dem, was es für Importe in einem bestimmten Zeitraum ausgibt.
Wenn ein Land sehr gefragte Exporte produziert, gewinnt seine Währung allein durch die zusätzliche Nachfrage an Wert, die von ausländischen Käufern geschaffen wird, die diese Waren kaufen möchten. Daher stärkt eine positive Handelsbilanz eine Währung und umgekehrt bei einer negativen Bilanz.

Quelle: https://www.fxstreet.com/news/eur-usd-struggles-as-risk-aversion-rises-following-the-failure-of-us-iran-talks-202604122247

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